Der heilige Bernhard

Feast · August 20MemorialColor · white
Der heilige Bernhard
„Die Gläubigen wissen, wie sehr sie Jesus brauchen – und ihn, den Gekreuzigten. Und obwohl sie staunen und sich freuen über die unsagbare Liebe, die in ihm offenbar wird, schrecken sie nicht davor zurück, dass sie als Gegenleistung für eine so große und herabsteigende Liebe nur ihre arme Seele anzubieten haben. Sie lieben umso mehr, weil sie wissen, dass sie so über alle Maßen geliebt werden …" [1] Der heilige Bernhard wurde 1090 in Fontaines im östlichen Frankreich als Sohn einer Adelsfamilie geboren. Er studierte Literatur und Heilige Schrift bei den Kanonikern in Châtillon-sur-Seine. Mit 23 Jahren trat er gemeinsam mit 30 jungen Adligen in das Kloster Cîteaux ein, aus dem der Zisterzienserorden hervorgehen sollte. Drei Jahre später wurde er entsandt, um das Kloster Clairvaux zu gründen. Der heilige Bernhard gewann großen Einfluss: Er wirkte als Sekretär der Synode von Troyes (1128), unterstützte Innozenz II. in seinem Kampf gegen einen Gegenpapst und betrieb die Verurteilung der Lehren Abaelards auf dem Konzil von Sens (1140) sowie jener Gilberts de la Porrée in Reims (1148). Sein Kloster Clairvaux zog viele neue Mitglieder an; von dort aus wurden Mönche nach Portugal, in die Schweiz, nach Italien, Deutschland, Schweden, England und Irland entsandt, um neue Zisterziensergemeinschaften zu gründen. Er war ein brillanter Schriftsteller mit außerordentlicher Bibelkenntnis und einer tiefen Verehrung für Maria. Bernhard wurde 1174 von Papst Alexander III. heiliggesprochen und 1830 von Papst Pius VIII. zum Kirchenlehrer erklärt. [2] Verfasst von Sarah Ciotti Geprüft von P. Hugh Feiss, OSB, STD [1] Bernhard von Clairvaux, Über die Gottesliebe, Christian Classics Ethereal Library, 7, www.ccel.org. [2] Catholicpedia: The Original Catholic Encyclopedia (1917) für iPhone, iPad und iPod Touch. s.v. „St. Bernard of Clairvaux." Wir danken Ihnen, dass Sie mit uns gebetet haben. Wenn Sie sich berufen fühlen: Ihr Fastenzeit-Beitrag hilft, dieses Gebet in mehr Herzen und Sprachen zu tragen. Jetzt beitragen