Die heilige Teresia Benedicta vom Kreuz

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Die heilige Teresia Benedicta vom Kreuz
„Es gab Dinge in Gottes Plan, die ich selbst überhaupt nicht geplant hatte. Ich gelange zu dem lebendigen Glauben und der Überzeugung, dass es – von Gottes Standpunkt aus – keinen Zufall gibt und dass mein gesamtes Leben bis in jede Einzelheit in Gottes göttlicher Vorsehung vorgezeichnet ist und in Gottes allsehendem Blick vollkommen Sinn ergibt." [1] Die heilige Teresia Benedicta (1891–1942) kam als Edith Stein, Kind jüdischer Eltern, zur Welt. Als Jugendliche bekannte sie sich jedoch zum Atheismus. Sie promovierte mit Auszeichnung (summa cum laude) in Philosophie, und ihre Dissertation „Das Einfühlungsproblem" verschaffte ihr großes Ansehen. Als sie später – für Frauen jener Zeit ein nahezu unmögliches Unterfangen – eine Professur anstrebte, erlebte die heilige Teresia Benedicta eine Bekehrung. Die Autobiografie der heiligen Teresa von Ávila wurde ihr zur Inspiration, und 1922 empfing sie die Taufe. Sie setzte ihre akademische Tätigkeit fort und übersetzte Werke des Aquinaten sowie von Newman. 1934 legte sie die Profess im Karmeliterorden ab. Doch ihr Lebensweg nahm eine jähe Wendung. Als der Zweite Weltkrieg Europa überzog, führte ihre jüdische Herkunft dazu, dass die heilige Teresia verhaftet und nach Auschwitz deportiert wurde, wo sie den Tod fand. Sie wird als „Tochter Israels" in Erinnerung gehalten, die ihrem jüdischen Erbe und ihrem christlichen Glauben gleichermaßen treu blieb. [2] Verfasst von Sarah Ciotti Begutachtet von P. Hugh Feiss OSB, STD [1] Teresa Benedicta vom Kreuz, Edith Stein, Vatican News Services, 11. Oktober 1998. [2] Ebd. Wir danken Ihnen, dass Sie mit uns gebetet haben. Wenn Sie sich berufen fühlen: Ihre Gabe in der Fastenzeit hilft uns, dieses Gebet in mehr Herzen und Sprachen zu tragen. Jetzt beitragen