Die heilige Teresa von Kalkutta

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Die heilige Teresa von Kalkutta
Mutter Teresa wurde 1910 als Agnes Gonxha Bojaxhiu in Skopje geboren. Sie war eine albanisch-indische katholische Ordensschwester und Gründerin der Missionaries of Charity, die sich der Sorge um „die Ärmsten der Armen" widmete. Mit 18 Jahren trat sie bei den Loreto-Schwestern in Irland ein und zog bald nach Indien, wo sie an der St.-Mary's-Schule in Kalkutta unterrichtete, bevor sie 1946 ihren „Ruf im Ruf" empfing – den Auftrag, den Mittellosen zu dienen. 1950 gründete sie die Missionaries of Charity, die sich weltweit ausbreiteten: Tausende von Schwestern und zahlreiche Niederlassungen kümmern sich um Kranke, Sterbende, Waisen und Verlassene. Der Orden wuchs und umfasst heute auch Brüder, kontemplative Zweige, Priester und Mitarbeiter aus dem Laienstand. Die Mitglieder legen öffentliche Gelübde der Armut, Keuschheit und des Gehorsams ab sowie ein besonderes Gelübde des Dienstes an den Armen. Mutter Teresa wurde zu einem weltweiten Sinnbild des Erbarmens und empfing hohe Auszeichnungen, darunter den Friedensnobelpreis im Jahr 1979. Trotz schwerer innerer Anfechtungen im Glauben – was die Kirche die „Dunkle Nacht der Seele" nennt – blieb sie ihrer Sendung treu. Sie starb am 5. September 1997 in Kalkutta, wurde in Indien mit einem Staatsbegräbnis geehrt und schon bald als heiligmäßige Gestalt anerkannt. Papst Johannes Paul II. sprach sie 2003 selig, und Papst Franziskus erhob sie 2016 als heilige Teresa von Kalkutta zur Ehre der Altäre. Heute wird sie als Patronin der Missionaries of Charity, des Weltjugendtages und des Erzbistums Kalkutta verehrt. Tagesgebet